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Interdisziplinäres Symposion “Lektüre im Zeitalter digitaler Medien”

29. September, 13:3030. September, 18:00

Weg vom Text, hin zu den Daten – unter dieser Losung vollzieht sich derzeit ein grundlegender Wandel innerhalb der Geisteswissenschaften. Er ist Teil eines großen Transformationsprozesses, der die geisteswissenschaftlichen Einzeldisziplinen in den von transdisziplinären Fragestellungen und Ansätzen geleiteten Digital Humanities zusammenführt.

Im Zuge dessen übernimmt die Literaturwissenschaft – als Textwissenschaft schlechthin – zunehmend neue Instrumente aus der Informatik und Computerlinguistik. Literaturwissenschaft unter hochtechnischen Bedingungen heißt nicht nur Lesen am Computer, sondern auch Lesen mit dem Computer. Der Einzeltext als primärer Gegenstand der Philologien verliert dabei an Bedeutung. An seine Stelle treten Korpora und quantitative Forschungsdaten.

Während des zweitägigen Symposions werden Vertreter*innen verschiedener Disziplinen über die Potenziale der neuen, computergestützten Instrumente und deren Anschlussfähigkeit an vordigitale Methoden und Fragestellungen geisteswissenschaftlichen Arbeitens diskutieren. Dabei soll anhand literaturwissenschaftlicher Fragestellungen eine grundlegende Problematik der Digital Humanities angesprochen werden: Innerhalb welchen Deutungsrahmens können Daten überhaupt interpretiert werden?

Referenten: Prof. Dr. Wolfgang Ernst, Manuel Günther, Dr. Jörg Lehmann, Dr. Harun Maye, Carolin Odebrecht, Christian Thomas, Dr. Jan Claas van Treeck, Prof. Dr. Peer Trilcke, Prof. Dr. Thomas Weitin, PD Dr. Burkhardt Wolf.

 
Anmeldung: lzdm@posteo.de
 

[ Programm ]

Details

Start:
29. September, 13:30
End:
30. September, 18:00
Website:
https://v.hu-berlin.de/?stat=show&vk_id=6355

Organizer

Stephan Brändle / Maximilian Pötzsch, Institut für deutsche Literatur
Phone:
030 2093-5145
Email:

Venue

Universitäts-Hauptgebäude
Unter den Linden 6, Berlin, 10117 Deutschland
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